Empfängnisverhütung

Empfängnisverhütung

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Empfängnisverhütung. Zu Beginn der Beratung, bitten wir Sie, einen Fragebogen auszufüllen, damit wir sie anschließend individuell über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Verhütungsmethoden beraten. Dann wählen wir gemeinsam die passende Methode aus.

Hormonelle Verhütungsmethoden

Am häufigsten wird mit künstlich hergestellten Hormonen verhütet. Die bekannteste Methode ist eine Kombination aus Östrogen und Gestagen (sogenannte Mikropille). Das Östrogen ist in allen Pillen gleich. Durch das Gestagen können verschiedene Probleme wie z.B. Akne oder Wassereinlagerungen verbessert werden. Daneben gibt es östrogenfrei Pillen (Minipillen), die ein besonders niedriges Risiko für Thrombosen besitzen. Diese Pillen können während der Stillzeit oder bei besonderen Risikosituationen eingesetzt werden.
Außerdem gib es verschiedene Möglichkeiten die Hormone über unterschiedliche Träger wie den Vaginalring, ein Stäbchen unter der Haut oder ein Pflaster in den Körper einzubringen. Hier muss nicht an die tägliche Pilleneinnahme gedacht werden.

Spiralsysteme

Wir bieten Ihnen die Einlage von verschiedenen Systemen in die Gebärmutter an. Hier kann zwischen einer Kupferkette, einer Kupferspirale, eines Kupferballes oder von verschiedenen Spiralen mit einem Gelbkörperhormonüberzug (z.B. Mirena oder Jadess) gewählt werden. Die Spiralsysteme werden am besten während der Periode in die Gebärmutter eingelegt. Der Vorteil besteht darin, dass z.B. ohne Hormone verhütet werden kann und kein „Vergessen“ der Einnahme der Pille erfolgen kann.

Natürliche Familienplanung

Die natürliche Familienplanung beruht darauf, dass die Frau neben der Basaltemperatur auch den verflüssigten Schleim am Scheidenausgang täglich prüft. Nach einigen Monaten Übung wird sie leicht die fruchtbaren von den unfruchtbaren Tagen unterscheiden können.